Sportclub WEISSENKIRCHEN in der Wachau

Informationen zur

Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau

Den Namen erhielt unser Ort von seinem wohl bekanntesten Wahrzeichen, der alles mächtig überdachenden Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit ihrer umfassenden Wehranlage, wurde er doch schon etwa 1300 als "WACHOWEZE DER WEISSENCHIRCHEN " erwähnt. Die barocke Ausgestaltung der Kirche bietet einen reizvollen Kontrast zur gotischen Architektur.

Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems Land
Seehöhe: 206 m (Kirche: 224 m)
Einwohner: 1400
Postleitzahl: A-3610
Telefonvorwahl: ++43/(0)2715


Informationen:

Marktgemeinde Weißenkirchen
Rathausplatz 32

A-3610 Weißenkirchen
Tel.: ++43/(0)2715/2232
Fax: ++43/(0)2715/2232-22
http://www.weissenkirchen-wachau.at/

Tourismusbüro Weißenkirchen
Wachaustraße 242

A-3610 Weißenkirchen
Tel.: ++43/(0)2715/2600
http://www.weissenkirchen-wachau.at/tourismus/


LINKS:

http://www.weissenkirchen-wachau.at
http://www.weissenkirchen.net
http://www.weissenkirchen.at

http://www.tourist-net.co.at


Kurzbeschreibung:

Der malerische Marktflecken, umgeben von sonnigen Rebhügeln und eingeengt zwischen dem Silberband der Donau am linken Ufer gelegen, bildet mit den reizenden Winzerdörfern Joching, Wösendorf und St. Michael den Mittelpunkt der weinbautreibenden Wachau und ist außerdem der Ursprung des Riesling.

Die Bewohner dieser einzigartigen Stromlandschaft sahen die Nibelungen ins ferne Hunnenland ziehen, trotzten den Anstürmen der Awaren und erlebten schließlich durch die Christianisierung bayerischer Mönche wirtschaftlich ihre erste Blüte. Lesehöfe des Bistums Passau, der Klöster Freising, Tegernsee und Niederaltaich sind heute noch Zeugen der Verbundenheit mit dem süddeutschen Raum.

Genießen Sie Ihren Urlaub in Weißenkirchen, besichtigen Sie unsere zahlreichen Sehenswürdigkeiten und das Wachaumuseum.

Verbringen Sie manchen schönen Abend bei unseren Heurigenbetrieben.

Das kulturelle Zentrum ist der Teisenhoferhof in Weißenkirchen.
Besuchen Sie die Weinseminare der 1. NÖ Weinakademie im romantischen Teisenhoferhof und ergründen Sie die Geheimnisse dieses edlen Getränkes.
Wecken Sie Ihre künstlerische Ader bei den Kreativseminaren der Malerakademie Weißenkirchen - Motiv Wachau.


Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt in Weißenkirchen!


Einladende Ausflüge und Spazierwege:

Donaupromenade
Mehr als 20 km staubfreie Wege durchs Wein- und Waldgebiet
Höhenstraße auf den Seiber, zur Burgruine Hartenstein und zur Sandlwarte
Übersetzung mit dem Fährschiff ans rechte Donauufer zu geruhsamen Uferwanderungen
Schiffsreise auf der Donau
Radausflüge - Leihräder vorhanden (Rollfähre)

Freizeitmöglichkeiten:

Sportfischen im Donaustrom
Freizeitgelände an der Donau (Naturstrand, Kinderspielplatz, Beachvolleyball)
Tennis, Miniaturgolf, Fahrradverleih, Wandern


Historisches:

Wichtige Daten zur Ortsgeschichte von Weißenkirchen:

791 Awarenkrieg Karl des Grossen:
Der Flurname "Herstell" (Stelle, wo ein Herr lagert) östlich von Weißenkirchen weist möglicherweise auf ein Standlager des Fränkischen Heeres hin.
823 Ludwig der Fromme bestätigt dem Bistum Passau die Güterschenkung Karl`s des Großen" In terra hunorum...ad vuachouuam" (im Hunnenland zu Wachau). Neben Passau hatten noch die Bistümer Salzburg und Freising, sowie die Klöster Niederaltaich und St.Florian in und um Weißenkirchen Besitz.
864 Erste urkundliche Erwähnung des Weinbaues in diesem Gebiet: "Decem vinea ad uuahouua".
10.Jh. Ansiedlung "Auf der Burg", Keimzelle des späteren Marktes Weißenkirchen.
972 Bestätigung der Schenkungen König Ludwigs an Passau durch Kaiser Otto I.
um 1180 Errichtung einer aus hellem Stein erbeuten Kapelle, die der dem Stift St. Florian inkorporierten Pfarre St.Michael unterstellt war.
1258 Urkundlich "Liehtenchirchen". Von dieser Kapelle erhielt der Ort seinen heutigen Namen.
1301 Erstmals "Wachoweze der weisen chirchen".
seit 1346 Ein ständiger Priester in Weißenkirchen
1367 Einsetzung eines zwölfköpfigen Rates in der die Orte Weißenkirchen, Joching, Wösendorf und St.Michael umfassenden Gemeinde "Tal Wachau".
seit 1385 Bestehen der Schule.
1459 Kaiser Friedrich III. gestattet die Abhaltung eines Wochenmarktes und die Errichtung einer Holzlegestätte.
1493 Wappenverleihung durch Maximilian I.
1531 Befestigung der Kirche mit Türmen, Wall und Graben zum Schutz gegen die Türken.
1525-1550 Ausbau des Teisenhoferhofes (Schützenhof) durch den Marktrichter Michael Gebl.
um 1540 Auftreten evangelischer Prädikanten. Die Brüder der Gemeinde schließen sich mehrheitlich der Neuen Lehre an.
1596/97 Bauernaufstand: Die Ratsbrüder von Weißenkirchen vermitteln zwischen Erzherzog Matthias und dem Bauernführer Prunner aus Emmersdorf.
1618/19 Dreißigjähriger Krieg: Schwere Schäden durch einquartierte kaiserliche Truppen der Generäle Bouquoy und Dampierre.
1624 Ausweisung der Protestantischen Prediger. 40 Bürger, Anhänger der evangelischen Lehre, verlassen mit ihnen die Gemeinde.
1632 Weißenkirchen wird selbständige Pfarre.
1645 Besetzung und Plünderung des Ortes durch die Schweden.
1679/80 Große Pestepidemie.
1704 Viele Einquartierungen im spanischen Erbfolgekrieg.
1741 Österreichischer Erbfolgekrieg: hohe Kontribution an die französische Besatzung von Dürnstein.
1771 Erste Häusernummerierung des Ortes.
1793 Verheerende Feuerbrunst im Burg-, Markt- und Bachviertel.
1805/09 Schwere Schädigung der Gemeinde in Napoleonischen Kriegen.
1805 November II: Gefecht bei Loiben und Dürnstein.
1837 Das erste Dampfschiff fährt durch die Wachau.
1838 Auflösung der Gemeinde "Tal Wachau" Weißenkirchen, Wösendorf und Joching werden selbständige Gemeinden.
1846 Großbrand im Bachviertel.
um 1890 Anpflanzung der Marillengärten in der Wachau.
1907 Errichtung der Ortswasserleitung.
1909 Eröffnung der Wachauerbahn.
1920 Ausgabe von Notgeld durch die Gemeinde.
1923 Elektrifizierung des Ortes.
Offizielles Gründungsjahr des SC Weißenkirchen: Anmeldung bei der BH Krems und dem Fußballverband in Wien als "Erster Wachauer Sportclub" mit den Vereinsfarben blau-gelb. Erster Obmann war Karl Scheuch.
1925 Rollfähre nach St. Lorenzi.
1954-1958 Bau der neuen Wachaustraße.
1972 Zusammenlegung der Orte Weißenkirchen, Joching, Wösendorf und St.Michael zur Großgemeinde Weißenkirchen.

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